Apr 242012
 

Die Fähigkeit zur Kommunikation ist eine der wichtigsten Eigenschaften des Menschen. Mag es in früheren Zeiten notwendig gewesen sein, dafür größere Strecken zu überwinden, so gelingt das heutzutage sehr einfach. Im Gegensatz zu damals, wo oft nur ein Fernsprecher im Ort verfügbar war – und dieser auch oft den Geist aufgab –, besitzt gegenwärtig ein Großteil der Bevölkerung ein Handy oder Smartphone. Nicht nur das Telefonieren ist damit möglich. Auch das Versenden von Daten, das Anhören von Musik, das Ansehen von Fotos und Filmen sowie das Bearbeiten von Dokumenten. So verwundert es nicht, dass auch immer mehr Jugendliche im Besitz eines solchen technischen Alleskönners sind. Voraussetzung dafür ist allerdings neben dem Handy selbst das Vorliegen eines entsprechenden Vertrages, der die Benutzung und die ihr gegenüberstehenden Kosten klärt. Das freilich ist gerade für junge Menschen nicht immer vorteilhaft. Für Jugendliche könnte ein Prepaid Handy die bessere Wahl sein.

Begrenzung der Kosten durch ein Prepaid Handy

Oft stellt sich für Jugendliche die Frage, wie sie die Kosten für die Nutzung des Handys aufbringen wollen. Denn neben der monatlichen Grundgebühr müssen auch Telefonate sowie das Übertragen der Daten abgerechnet werden. Da können schon einmal erhebliche Summen zusammenkommen, die sich in vielen Fällen nicht alleine mit dem Taschengeld begleichen lassen. Und ab einem gewissen Alter werden freilich auch die Eltern nicht mehr für die Außenstände des Juniors geradestehen wollen. Das Dilemma lässt sich  mit einem Prepaid Handy lösen. Ein Prepaid Handy wird mit einer bereits bezahlten Karte betrieben. Die anfallenden Kosten sind daher schon beglichen. Prepaid Karten lassen sich in vielen Supermärkten, an Tankstellen und sonstigen Shops erwerben. Der Preis der Prepaid Karte ist in der Regel auch exakt jene Summe, die vertelefoniert werden kann. Da die Grundgebühr bei der Prepaid Karte wegfällt, erfolgt die Benutzung somit kostengünstiger. Das Risiko horrender Handyrechnungen entfällt.

Keine Bindung an einen Vertrag mit dem Prepaid Handy

Wer jung ist hat meist viele Wünsche, aber ein knappes Budget, um diese zu erreichen. Was heute noch gefällt, wird morgen bereits als lästig empfunden. Da fällt es schwer, sorgsam zu sparen oder ein lange gehegtes Ziel zu verwirklichen. Doch wer in diesem Alter – meist unter Mithilfe der Eltern – einen Handyvertrag abschließt, ist in der Regel mehrere Monate an diesen gebunden. Und damit auch an die Pflicht, die regelmäßig anfallenden Kosten zu begleichen. Selbst der Versuch, die Telefonate zu reduzieren, schlägt oft fehl, denn immerhin wollen noch die Grundgebühren beglichen werden. Nicht selten kommt es vor, dass ein Jugendlicher einen Handy Vertrag abschließt und diesen sich schon wenige Wochen später nicht mehr leisten kann. Bei der Prepaid Karte fällt dieses Risiko dagegen weg. Der Nutzer kann eine Prepaid Karte nach eigenen Wünschen kaufen und benutzen. Er kann die Summe zügig vertelefonieren oder auch mehrere Monate unangetastet lassen. Mit einem Prepaid Handy entscheidet er somit vorab über seinen Verbrauch.

Kosten im Griff mit einem Prepaid Handy

Gerade der schlechte Umgang mit den eigenen Finanzen ist es, dem die Jugendlichen häufig zum Opfer fallen. So werden die wenigen Ersparnisse für das ausgegeben, was eben gerade angesagt ist. Was das ist, ändert sich regelmäßig und nicht selten wird es daher notwendig, sich zu verschulden, um schritthalten zu können. In anderen Fällen setzt sich dagegen irgendwann die Erkenntnis durch, die regelmäßig anfallenden Schulden nicht mehr begleichen zu können. Sicherlich wird es sich ein Handyanbieter in dieser Situation nicht nehmen lassen, den Vertrag nach wenigen Monaten zu kündigen. Die Außenstände bleiben allerdings – und werden oftmals noch durch einen Eintrag bei der Schufa verschlimmert. Mit ihm wird dargelegt, dass es dem Betroffenen bereits einmal nicht gelungen ist, Schulden zu bezahlen. Häufig hat das eine verheerende Wirkung auf spätere Käufe, die mit Ratenzahlung beglichen werden. Auch Mietverträge können unter Vorliegen eines solchen Eintrages nur bedingt geschlossen werden. Dank eines Prepaid Handys wird es der Jugendliche dagegen schwerer haben, in diese Misere zu geraten. Er kontrolliert nun seine Kosten.

Kein Kauf neuer Handys notwendig

In dem immer dichter werdenden Dschungel an Telefontarifen scheint es fast so, als ob Handys selbst bestenfalls zu einem Nebenprodukt verkommen. Der hauptsächliche Absatz wird bei den Unternehmen viel eher durch das Vermitteln der Verträge generiert. Doch hierbei ist Vorsicht geraten. Denn viele Anbieter versüßen dem Kunden einen neuen Vertrag nicht selten mit einem sehr guten Handy – zu einem vermeintlich günstigen Preis. Diese Angebote an sich sind nicht zu kritisieren. Ein Jugendlicher jedoch, der ohnehin über wenig Geld verfügt und der unter Umständen Probleme haben könnte, die monatlichen Rechnungen zu bezahlen, wird damit oft nur weiter in die finanzielle Misere getrieben. Ein Prepaid Handy dagegen bewahrt ihn vor diesem Risiko. Eine Prepaid Karte lässt sich auch in ältere Geräte einsetzen und erfordert nicht den Neukauf eines modernen Handys. Wer also telefonieren will, aber nicht über ein großes Budget verfügt, die Risiken scheut oder keine lange Vertragsbindung wünscht, für den ist ein Prepaid Handy die beste Wahl.

Comments are closed.