Apr 232012
 

Der Prepaid-Tarif fürs Handy ist eine Alternative zum Vertrag und wird auch heute noch von verschiedensten Handynutzern in Betracht gezogen. Er ist nicht nur beim einfachen Handy mit Grundfunktionen sinnvoll, sondern auch beim modernen Smartphone. Prepaid-Tarife kann man inzwischen mit so vielen Erweiterungen ausstatten, dass die Nutzung selbst dann noch effektiv ist, wenn man beispielsweise das mobile Internet nutzen oder von Flatrate-Angeboten profitieren möchte.

Die Vorteile von Prepaid-Tarifen

• volle Kostenkontrolle
• individuelle Zusammenstellung des Angebots
• preisgünstigere Möglichkeiten
• kaum versteckte Kostenfallen

Die volle Kostenkontrolle

Nutzer eines Prepaid-Tarifs entscheiden sich für diesen, da sie gerne nur das bezahlen wollen, was sie auch benutzen. Es ist schwer, in einem Vertrag nachzuvollziehen, welche entstandenen Kosten man wirklich selbst verursacht hat und an welchen Stellen man mehr zahlt, als man eigentlich müsste. Im Prepaid-Tarif dagegen kann man jederzeit einsehen, was man verbraucht und wofür man bezahlt. Möchte man einen Kostenfaktor abschaffen, geht das schnell: Man benutzt ihn einfach nicht mehr oder kündigt ein laufendes Abo, sodass der monatliche Betrag nicht mehr vom Guthaben abgebucht wird. Die Kostenkontrolle erlangt man aber auch dadurch, dass man vorher einen festen Geldbetrag einzahlt und anschließend nur diesen verbrauchen kann. Vor allem Kinder und Jugendliche sind mit einem Prepaid-Tarif sicher aufgehoben, da ihnen damit nichts passieren kann und sie sich nicht auf Kostenfallen einlassen können – höchstens auf Abos für Zusatzfunktionen, die sich aber jederzeit wieder kündigen lassen.

Individuelles Leistungsspektrum

Prepaid-Tarife ermöglichen häufig eine breitere Vielfalt als der herkömmliche Handyvertrag. In Verträgen werden oft Flatrates angeboten, die mit weiteren Angeboten gekoppelt sind, die man theoretisch gar nicht bräuchte – man muss sie aber dazu buchen, da man anders nicht an die eigentlich gewünschte Flatrate herankommt. Beim Prepaid-Tarif dagegen kann man einzelne Optionen in Form von Abos dazubuchen oder sie jeden Monat neu in Auftrag geben. Paketangebote gibt es zwar auch, doch die wichtigsten Grundfunktionen des Handys oder Smartphones lassen sich auch alle individuell in Auftrag geben. Auf diese Weise bekommt man genau das Leistungsspektrum zur Verfügung gestellt, das man sich wünscht und das man braucht. Bestenfalls ist man damit sogar günstiger bedient als mit dem Vertrag.

Preisgünstige Möglichkeiten

Prepaid-Tarife werden gern gewählt, wenn man nicht so viel Geld für einen Handyvertrag ausgeben möchte. Verträge sind auch heute noch meistens teuer oder man erhält sie zu günstigen Konditionen, aber ohne ausreichende Service-Leistungen. Beim Prepaid-Tarif dagegen zahlt man oft günstige monatliche Gebühren für die Flatrate-Optionen, die man dazu bucht, oder man zahlt letztendlich nur das Geld, das man auf die Karte geladen hat. Je nachdem, was man vorhat, kann man damit deutlich günstiger wegkommen als mit jedem noch so günstigen Handyvertrag. Das gilt selbst für den anspruchsvollen Smartphone-Nutzer, der eine ganze Reihe von Flatrates nutzen möchte, die auch im Prepaid-Tarif zur Verfügung stehen.

Sicherheit vor Kostenfallen

Im Vertrag kann es schnell passieren, dass man eine Option dazubucht, die man gar nicht haben möchte und über deren Kosten man sich vorher nicht klar war. Beim Prepaid-Tarif ist das schwieriger, da man darin höchstens laufende Abos buchen kann, aus denen man aber umgehend wieder aussteigen kann, wenn man möchte. Vorsicht ist geboten, wenn Kinder und Jugendliche das Prepaid-Handy bedienen: Sie müssen darüber aufgeklärt werden, was sie nicht tun dürfen, wenn sie keine Zusatzfunktion im Abo buchen wollen, auch wenn der Schaden natürlich nur sehr gering wäre.

Zahlt sich ein Prepaid-Tarif aus?

Prepaid-Tarife waren zum Einzug der Smartphones und der vergleichsweise günstigen Verträge noch eher unattraktiv. Man hatte mit ihnen kaum Möglichkeiten und konnte lediglich telefonieren und andere Grundfunktionen nutzen, mehr aber auch nicht. Das ist inzwischen anders: Man kann fast jede Option zusätzlich im Abo dazubuchen und sich auf diese Weise genau das richtige Paket für die individuellen Bedürfnisse zusammenstellen. Prepaid-Tarife eignen sich auch heute noch für Nutzergruppen, die viel Kostenkontrolle brauchen: Dazu gehören etwa Kinder und Jugendliche, aber auch Senioren, denen die Nutzung eines umfangreichen Handyvertrags zu anspruchsvoll und anstrengend wäre. Prepaid-Tarife zahlen sich aber auch dann aus, wenn man beispielsweise ein Smartphone benutzt und eine ganze Reihe von Flatrates nutzen will. Diese kann man je nach Bedarf dazubuchen und wieder kündigen und gibt weiterhin nur Geld für Dienste aus, die man auch tatsächlich benutzt. Dadurch sind Prepaid-Tarife wieder für einen großen Personenkreis attraktiv geworden und sind eine Überlegung wert.

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